Alte Linde: Gemeinde Grabenstetten

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Freizeit & Tourismus
Herzlich willkommen in der Gemeinde Grabenstetten, dem Albdorf am Heidengraben!

Hauptbereich

Info

Die Alte Linde steht direkt an der Schlattstaller Steig, und ist für jedermann leicht erreichbar. Sie steht unter Naturschutz und ist in topographischen Karten als Naturdenkmal ausgewiesen. Ihr Stamm hat einen Umfang von 5,75 m und ist mehrere hundert Jahre alt. Anfang 2004 war der Verkehr von einem toten Ast stark gefährdet und man wollte die Linde fällen, doch dann wurde der Alpenbock, eine sehr seltene Käferart, entdeckt. Daraufhin wurde nur der tote Ast abgesägt und dort liegengelassen. Der Alpenbock ist stark gefährdet und gesetzlich geschützt! Ein Kartenausschnitt von der Gemarkung Grabenstetten und die dazugehörige Zeichenerklärung finden Sie hier.

Der seltene Alpenbock – ein Bewohner der „Alten Linde"

In der mehrhundertjährigen „Alten Linde" bei Grabenstetten, einem zum Naturdenkmal erklärten Baum, entwickelt sich der europaweit besonders geschützte Alpenbock. Dieser fast vier Zentimeter große, blaue Käfer mit schwarzer Fleckenzeichnung wird von manchen als der schönste Käfer Europas bezeichnet. Auffällig sind vor allem die schwarz und blau geringelten Fühler, die länger als der übrige Körper sind. In Deutschland kommt der Alpenbock nur am Trauf der Schwäbischen Alb, im Oberen Donautal und in den bayerischen Alpen vor. Die Käfer legen ihre Eier in abgestorbene Buchen oder seltener in Ulmen- oder Ahornholz ab. Bis zum Schlüpfen der Alpenböcke, die sich aus dem trockenen Holz herausnagen, vergehen drei bis vier Jahre. Eine kleine Sensation ist das Auftreten des Alpenbocks an der Baumart Linde. In ganz Deutschland wurde dies bisher nicht beobachtet, und die „Alte Linde" ist auch deshalb ein besonders schützens- und erhaltenswerter Baumveteran. Text: Ulrich Bense