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Gustav-Jakob-Höhle

Info

Man gelangt von der Ruine Hofen zur Gustav-Jakob-Höhle über sehr schmale Waldpfade. Das Befahren der Höhle selbst ist ungefährlicher als die Wege zur Höhle. Da diese am Steilhang zur Höhle führen, können sie schon bei feuchtem Wetter gefährlich rutschig sein.
Bei entsprechender Vorsicht kann die Höhle von Kindern mit erwachsener Begleitung besucht werden.
Die Höhle ist zum Schutz der Fledermäuse während ihres Winterschlafs von 15. November bis 15. April verschlossen.

Geschichte und Befahrung

Die 1936 von den beiden Grabenstetter Gemeindearbeitern Gustav Fetzer und Jakob Kazmaier entdeckte Höhle durchbricht den Bergsporn unterhalb der Ruine Hofen auf einer Länge von ca. 210 m (Hauptgang). Sie ist die längste bekannte Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb. Der Höhlengang der "Gustl", die kein Wasser führt, ist mit Ausnahme der Hallen eng und in einigen Passagen so niedrig, dass nur mit Kriechen (= Schlufen) ein Weiterkommen möglich ist.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der ARGE Höhle und Karst e.V. unter
www.arge-grabenstetten.de.  


Fotos: Carmen Rausche, Text: ARGE Höhle und Karst Grabenstetten e.V., Christoph Gruner
 
letzte Änderung 23.11.2004