Gemeinde Grabenstetten

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Kesselfinkenloch

Info

Zum Kesselfinkenloch kann man direkt am Albtrauf, der auch die Gemarkungsgrenze ist, wandern. Eine Wanderung ist besonders empfehlenswert im Herbst oder Frühling, wenn der Wald noch keine Blätter trägt, denn dann hat man eine unversperrte Aussicht auf Lenningen. Der Weg ist Kinderwagentauglich, aber mit Kleinkindern ist Vorsicht geboten, da Absturzgefahr besteht.

Ein Kartenausschnitt von der Gemarkung Grabenstetten und die dazugehörige Zeichenerklärung finden Sie hier.

Kesselfinkenloch
Kesselfinkenloch
Kesselfinkenloch
Kesselfinkenloch

Geologie

Das Kesselfinkenloch liegt als 15 m tiefer Einsturz mit Naturbrücke an senkrechten Felswänden am Rand der Hochfläche an der Hangkante. Es zeigt das Frühstadium einer Einsturzdoline. Solche bilden sich über Höhlen, wenn die Höhlendecke zu dünn geworden ist und einbricht. Durch nachstürzende Wand- und Deckenteile weitet sich das zunächst entstandene Loch; zusätzliche Kalkverwitterung lässt allmählich die typische Trichterform entstehen, die hier nur als Ruine steht.

Historisches

Im Dreißigjährigen Krieg diente die Höhle noch als Zufluchtsort. Ein Kesselflicker namens Fink soll sie damals bewohnt haben.

Text: Dr.Wolfgang Roser und Jürgen Mauch, Der Schwäbische Vulkan, GO Druck-Media-Verlag.